Kai-Uwe Kühn

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Anschrift

8 Finsbury Circus 
London, EC2M 7EA, UK

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Profil

Prof. Kai-Uwe Kühn ist Senior Consultant bei CRA. Seit Januar 2016 arbeitet er als Professor für Volkswirtschaftslehre und stellvertretender Direktor des Center for Competition Policy an der University of East Anglia. Darüber hinaus lehrt er als Gastprofessor am Düsseldorf Institute for Competition Economics (DICE) der Heinrich Heine Universität Düsseldorf.

Von Mai 2011 bis August 2013 war Prof. Kühn Chefökonom der Generaldirektion „Wettbewerb“ der  Europäischen Kommission. Dort leitete er ein Team von 25 promovierten Ökonomen, bei der ökonomischen Analyse von Fusionen, Kartell- und Beihilferechtsfällen. In dieser Rolle verantwortete Prof. Kühn ökonomischen Studien für eine Vielzahl wichtiger Fusionen, wie zum Beispiel WesternDigital/Hitachi, Deutsche Börse/NYSE, Universal/EMI, H3G/Orange Austria, Outokumpu/Inoxum und UPS/TNT. Schwerpunkte seiner Arbeit lagen daneben im Bereich der Finanzmärkte - sowohl im Zusammenhang mit Fusionen (Deutsche Börse/NYSE), als auch auf kartellrechtlicher Ebene (CDS) - sowie Fragen des Wettbewerbs im Internet (Google und E-books). Er spielte ebenfalls eine führende Rolle in der Wettbewerbsanalyse von standardessentiellen Patenten (Samsung, Motorola) und trieb, im Rahmen der Modernisierungsinitiative der Kommission, eine wirtschaftswissenschaftlich besser fundierte Herangehensweise an die Durchsetzung des Beihilferechts voran.

Prof. Kühn ist Research Fellow des Center of Economic Policy Research (CEPR) in London und war Mitherausgeber des Journal of Industrial Economics. Seine wissenschaftlichen Veröffentlichungen sind in namhaften Zeitschriften, wie dem Journal of Political Economy, dem RAND Journal of Economics, dem American Economic Journal: Microeconomics und dem Journal of the European Economic Association erschienen. Seine Forschung konzentriert sich insbesondere auf das Gebiet der theoretischen, experimentellen, und empirischen Industrieökonomie und deckt eine große Bandbreite von Themen ab. Dazu gehört unter anderem der Wettbewerb bei langlebigen Gütern, vertikale Integration und vertikale Verträge, Kartelle und Informationsaustausch, koordinierte Effekte bei Fusionen (kollektive Dominanz), Marktausschluss, sowie die Auswirkung von Kreditrationierung auf das Marktverhalten. Bereits vor seiner Tätigkeit in der Generaldirektion Wettbewerb beriet Prof. Kühn (in Verbindung mit CRA) sowohl private Unternehmen als auch Wettbewerbsbehörden in einer Vielzahl von Wettbewerbsfällen (z.B. Microsoft I und GE/Honeywell). Vor seinem Ruf an die University of East Anglia, war er als Professor an der University of Michigan (1998 – 2005), dem Centro de Estudios Monetarios y Financieros (CEMFI) in Madrid (1997-1998), und dem Instituto de Analisis Economico (CSIC) in Barcelona (1993-1997) beschäftigt. 

Seine Arbeitssprachen sind Deutsch und Englisch. 

Akademische Abschlüsse

University of Oxford, PhD Economics
London School of Economics, MSc Economics
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Vordiplom Volkswirtschaftslehre